s'Städtle präsentiert Gedanken - den Leonhards-BLOG

Unzufriedenheit macht sich breit im Viertel. Manchmal auch Zufriedenheit, beispielsweise wegen unseren interessanten Bars oder Menschen, die versuchen, hier etwas voranzutreiben.

Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, Ihre Meinung kund zu tun - haben wir doch immer wieder festgestellt, daß auch die Presse genau das über das Leonhardsviertel schreibt, was die Ratsherren Ihnen erzählen und nicht wirklich danach suchen, was uns Viertelbewohner interessiert.

Na dann - schreiben Sie es einfach hier. Dazu können Sie uns gern eine email mit Ihren Anmerkungen senden oder unser Kontaktformular verwenden. 

Beiträge

von Kappler | staedtle.de

Designhotel für das Leonhardsviertel

Unsere Ansätze, das Viertel zu beleben wurden bereits im Keim erstickt. Anders dagegen in der Gegend um das Rahaus. Hier verkauft die Stadt das Grundstück Nadlerstraße 4.

Designhotel könnte Zentrum bereichern

Schade, dass ein ähnliches Konzept für das Leonhardsviertel kein Gehör in der Stadtverwaltung findet:

"Wir befinden uns in einer Art Stadtranderholung, genauer gesagt eigentlich in der „Fröhlichen“ Stadtzentrumserholung für altstadtbegeisterte Leonisten“. Wir streifen fast jeden Tag durch diese Gegend und denken darüber nach, was man tun kann, um diesen so wichtigen Teil Stuttgarts so mitzugestalten, dass Besucher und Bewohner ein solch positives Lebensgefühl entwickeln können, wie Kinder bei einem attraktiven Sommerprogramm der Stadtranderholung. Die Aufgabenstellung ist für die jeweiligen Verantwortlichen nicht gerade unähnlich. Man muss sowohl beim Programm der Stadtranderholung als auch bei der Sanierung des Leonhardviertels immer wieder neue Ansätze und Wege finden und diese dann auch umsetzen und begehen!"

 Sie haben sicherlich die neuesten Zeitungsartikel von vergangener Woche über die Probleme mit dem Viertel im Herzen der Stadt gelesen. Da ist mal wieder sehr viel Kritik an den Verantwortlichen herauszulesen. Man wartet auf Entscheidungen der städtischen Gremien, wenigstens auf Richtungshinweise, wo die Reise hingehen soll. Die Stadt soll endlich etwas tun für das Gute und gegen das Schlechte. Was immer das ist? Wie immer das geht?!

Der Oberbürgermeister soll endlich kommen und sich kümmern! So, wie er es vor der Wahl versprochen hat. Was er aber genau machen soll, kann niemand so richtig sagen. Vielleicht einfach die Hand auflegen. Die schwäbischen Pietisten haben doch keinen Papst, vielleicht kann der OB wenigstens diese eine kleine Sache mit übernehmen?!

Wir wollen den Spieß umdrehen. Wie heißt es so schön? Frage nicht, was der Staat/die Stadt für Dich tun kann, sondern frage Dich selbst, was Du für den Staat/die Stadt tun kannst. Wir wollen etwas tun!

 Weil wir fest davon überzeugt sind, dass nur privates Engagement die Dinge hier so bewahren kann wie sich das eigentlich alle wünschen!

 Das Projekt

„Two on Weber“

sagt klar – trotz Anglizismus - aus, was wir wollen:

 

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von Kappler | staedtle.de

2. Schmuddel-Bankett am 18. July 2015

tl_files/Schmuddelbankett/2015/Hundegehen.jpgDas SCHMUDDEL-BANKETT

- Stuttgarts historisches Zentrum darf nicht vor die Hunde gehen- 

am Samstag in der Leonhardstraße war eine atmosphärisch schöne Sache mit toller Musik. 

Man lernt bei solchen Aktionen auch etwas über die Interessenlosigkeit von Nichtskönnern und Erfüllungsgehilfen, die in ihrer Rolle als Stadtpolitiker für ihre Ignoranz mit Steuergeld bezahlt werden. Kommunalpolitik ist heute ein anderes Wort für Immobiliengeschacher. Und viele in der Stadtverwaltung verwalten eine Stadt, die sie nicht kennen. 

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von Kappler | staedtle.de

E0 OPEN CALL 2015

tl_files/Kunst und Kultur/Ebene0/Logo.jpgDie Ebene 0 lädt Künstlerinnen, Kreative sowie andere Kulturinitiativen und -gruppen ein, den Projektraum temporär zu gestalten, eigene Arbeiten zu entwickeln und Vorhandes zu zeigen. Sendet hierfür eine E-Mail mit eurer Projektskizze an ausstellung@ebene0.de.

Ebene 0 e.V. /// Projektraum im Zublin-Parkhaus ///Lazarettstraße 5 /// 70182 Stuttgart

ebene0.de ///hallo@ebene0.de

 

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von Kappler | staedtle.de

Kampf gegen den Leerstand

Aktion Januar 2015 Die Stadt Stuttgart ruft die Hausbesitzer auf, leere Wohnungen zu vermieten.

tl_files/Galerien/Leerstand/Hauptstaetter49.jpgDabei lässt gerade die Stadt Stuttgart Häuser im Leonhardsviertel leerstehen und gibt diese dem Verfall frei. 

Die Stadt Stuttgart fordert Hausbesitzer auf, sich an einer Aktion gegen leer stehende Wohnungen zu beteiligen.

Gemeinschaftsaktion von Stadt und Haus & Grund

Die Stadt hat das Haus in der Hauptstätterstr. 49 vor über drei Jahren gekauft und seither stehen die Zimmer in den oberen Stockwerken leer.

 

 

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von Kappler | staedtle.de

Sieben von 14 Bordellen sollen verschwinden oder Stuttgart will die Zahl der Bordelle halbieren

So lauteten die Pressemitteilungen in der Stuttgarter Zeitung (Presse) und den Stuttgarter Nachrichten (Geiles) am 19.12.2014.

Bürgermeisterin Fezer, OB Kuhn und Bürgermeister Schairer wollen die Situation verbessern.

Das Werk nennt sich "Konzept zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart".

Die schnelle Nummer für 20 Euro - in der Stuttgarter Altstadt möglich. Dabei müssen zig Freier täglich befriedigt werden, um Zimmermieten in Laufhäusern von bis zu 150 Euro pro Tag bezahlen zu können.

Die Würde des Menschen ist unantastbar, oder

Sabine Constabel:"Frauen sind keine Ware":

Zusammenfassend sind zum einen Maßnahmen zur Stärkung der Prostituierten erforderlich:

  • ein klares Verbot der Werbung für unsafe und besonders entwürdigende Praktiken („französisch ohne“, „Natur“, „Flatrate“);
  •  Anhebung des Einstiegsalter auf mindestens 21 Jahre;
  • Schaffung eines Schutzraumes durch Wiedereinführung einer verpflichtenden, regelmäßigen psychosozialen und gesundheitlichen Pflichtberatung, die durchaus auch mit einem Erlaubnisschein verbunden sein kann;
  • Schaffung kreativer Lösungen, z.B. durch eine Anlehnung an die Pauschalsteuer, damit Prostituierte sozial und gesundheitlich abgesichert sind;
  • Schaffung psychosozialer Beratungsstellen für Prostituierte;
  • Schaffung niederschwelliger Angebote;
  • Ausbau der Ausstiegsprogramme für Prostituierte;
  • Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel.

Und Maßnahmen zur Schwächung der Ausbeuter:

  • Regulierung der Prostitution durch Einführung von Erlaubnis- und Anzeigepflichten für sämtliche Prostitutionsbetriebe;
  • Wiedereinführung objektiver Strafbarkeitsmerkmale zur Entlastung der Opferzeuginnen zur Abgrenzung legal/illegal. Vorbild kann hier Frankreich mit dem Code Penal Art. 225 Proxénétisme sein;
  • Tatbestände zum Menschenhandel müssen verschärft werden;
  • Wiedereinführung der Strafbarkeit der §180a StGB (Förderung der Prostitution);
  • Bundeseinheitliche Zugangs- und Kontrollrechte an Orten, an denen Prostitution nachgegangen wird;
  • Festlegung von Mietobergrenzen gegen Mietwucher;
  • Freierbestrafung bei Inanspruchnahme illegaler und unerwünschter Prostitutionsformen.

Auch die SPD kritisiert die Pläne für das Leonhardsviertel...

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von admin

Ausstellung Jürgen Altmann - Kunstbezirk - Bacchus küßt Muse

Bacchus küßt Muse

Seit 2012 fotografiert der Fotograf Jürgen Altmann  www.juergenaltmann.com die Mitglieder der Stuttgarter Philharmoniker in außergewöhnlichen Inszenierungen.

Für die Spielzeit 2014/2015 entwickelte Jürgen Altmann ein neues spannendes Bildkonzept, ...

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von Kappler | staedtle.de

Das Stuttgarter Kneipenmilieu - Ausstellung im Clara-Zetkin-Waldheim vom 05.August bis 02.November 2014

tl_files/aktuelles/2014/tasssokneipenmilieu.jpgTasso ist am 8. Mai 1947 geboren, sein Vater war Grieche, sein Mutter Deutsche.

Tasso jobbte in den verschiedensten Kneipen – wie schon davor – als Kellner: im Kleinamerika, im Brett, in Rogers Kiste u.a. und vor allem auch im LAB gemeinsam mit Heidi und Randolph Schmid. Gast war er im Club Voltaire. Spätere Versuche eine Kneipe zu pachten, misslangen.

Für viele war es eine Überraschung, dass Tasso malte. Seine Bilder sind keine realistischen Darstellungen des Städtles und seiner Kneipen, die häufig auf Ruinen notdürftig aufgebaut wurden. So z.B. das Eger oder auch das legendäre Finkennest mit seinen großen und kleinen Schlüpfern an der Decke. Das Bohnenviertel war noch nicht aufgemotzt durch Bistros und Boutiquen. Tasso wollte wohl in erster Linie die Atmosphäre des Städtles darstellen. 

Die gesamte Rede von Peter Rauscher zur Vernissage der Ausstellung von Tassos Bildern am 09.08.2014 im Clara-Zetkin-Waldheim in Sillenbuch sowie einige Bilder der Ausstellung (vielen Dank an Adele Sperandio)

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