s'Städtle präsentiert Gedanken - den Leonhards-BLOG

Unzufriedenheit macht sich breit im Viertel. Manchmal auch Zufriedenheit, beispielsweise wegen unseren interessanten Bars oder Menschen, die versuchen, hier etwas voranzutreiben.

Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, Ihre Meinung kund zu tun - haben wir doch immer wieder festgestellt, daß auch die Presse genau das über das Leonhardsviertel schreibt, was die Ratsherren Ihnen erzählen und nicht wirklich danach suchen, was uns Viertelbewohner interessiert.

Na dann - schreiben Sie es einfach hier. Dazu können Sie uns gern eine email mit Ihren Anmerkungen senden oder unser Kontaktformular verwenden. 

Beiträge

von Kappler | staedtle.de

Respekt Herr Kuhn, Respekt! - Das Zweckentfremdungsverbot

Respekt Herr Kuhn, Respekt!

"Kuhn will Strafen für grundlosen Leerstand" - so titelt die Stuttgarter Zeitung. Bis zu 50.000 Euro sollen uneinsichtige Wohnungsbesitzer bezahlen, damit Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen werden kann - und der Gemeinderat verabschiedet das Zweckentfremdungsverbot.

Doch wer so laut poltert wie unser Oberbürgermeister, der sollte doch einmal einen Blick in seine Behörde werfen, bevor er mit Steinen nach anderen wirft.

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von Kappler | staedtle.de

Vergnügungssteuer für Swingerclubs und erotische Veranstaltungen abschaffen

Stuttgart ist und bleibt prüde.

Vergnügungssteuer auf Sexualität ist vornehmlich für Betriebe aus dem Rotlichtmilleu gedacht, in welchen sexuelle Dienstleistungen gegen Engelt erbracht werden sowie Spielhallen.

Stuttgart ist eine der ganz wenigen Städte in Deutschland, welche Vergnügungssteuer auch auf Betriebe erhebt, welche eindeutig nicht dem Rotlichtmilleu bzw dem Glückspiel zugerechnet werden können.

Eine "Sex-Steuer" auf freie Liebe. Weiterlesen

von Kappler | staedtle.de

der Mond über dem Leonhardsviertel von Jonny B.

...der Mond über dem Leonhardsviertel von Jonny B. oder....

...wenn die Sängerin Marianne Faithfull in Stuttgart gastiert, so erzählt man sich, besucht sie gerne in der Galerie der Stadt das Bild der "Tänzerin Anita Berber" von O.Dix. Die schillernde Aura der gefallenen Madonna von Laster und Liebe,  inspiriert sie.

Auch das Leonhardsviertel hat so eine Aura, die weit in der Geschichte zurückgeht und poetisch ausgedrückt. Das Geheimnis birgt all der Menschen, Dichter, Nutten, Boxer, Maler, Linken, Paketausfahrer und Arbeiter, die in diesem Viertel gelebt und gewirkt haben. Aber - wie bei vielen anderen Kiezen (St. Pauli oder Friedrichshain) nagt der Zahn der Zeit an Bausubstanz und Wohnraum.

Viele Politiker würden solche Viertel sicher gerne plattmachen und überbetonieren mit Gewerbefläche und Parkhäuser, Aber nach dem Motto: Gebranntes Kind scheut Feuer, fürchtet man, wie bei S-21, den Protest.

(Gangolf Stocker sammelt wieder!)

Die Stadtverwaltung würde das Viertel ja gerne aufwerten und gentrifizieren, aber Altbausanierung ist teuer (und da sind schwarze Null und Schuldenbremse) und wer kann schon garantieren, dass das bürgerliche Klientel der Halbhöhenlage, Fasanenhof und Vaihingen überhaupt bereit wäre, in den Kessel zu ziehen, und dann vielleicht sogar noch neben einen Puff?

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von Kappler | staedtle.de

Erinnerungen an früher von Paul (Rainer) Heinzelmann

Danke an Peter und Paul

Gerne lese ich deine Reden, Peter Rauscher, weil sie mich in Gedanken zurückführen zu den Barrikaden von 68, die Springerblockade vor der Bechtle-Druckerei, der NPD-Parteitag im Kursaal oder die Wahlkampfkundgebung von Kiesinger auf dem Stuttgarter Marktplatz.

Alle Menschen, die du in deiner Rede erwähnst,
trafen sich eigentlich im Bohnenviertel von Stuttgart.
Das Bohnenviertel
war eigentlich die Stuttgarter Altstadt
Rosenstrasse, Weberstrasse, Leonhardsplatz -
So in dem Dreh.
Es war ein altes Arbeiter- und Handwerkerquartier.
Aber im Lauf der Zeit so heruntergekommen,
Dass es nur noch Puff- und Peep-show-Viertel war.  

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von Kappler | staedtle.de

38,8 Grad - nie war es heißer im Städtle

Der Kessel kocht auf Rekorniveau. Am 07. August wurde mit 38,8 Grad die höchste jemals gemessene Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen 1951 registriert. Und am diesem denkwürdigen 07.August 2015 wurde die Ausstellung zum Gedenken an Tasso Athanasiadis von Peter Rauscher eröffnet.

tl_files/aktuelles/2015/starkeFrauen.jpgVernissage „Starke Frauen im Städtle“

Tasso am 7. August 2015, Bischof-Moser-Haus

Rede von Peter Rauscher, Nürtingen

Liebe Freunde,
meine Damen und Herren,
herzlich willkommen zur Ausstellungseröffnung
„Tasso Athanasiadis – Starke Frauen im Städtle“. Dies ist die 3. Ausstellung mit Bildern von Tasso. Die vorige Ausstellung hat thematisch den Schwerpunkt „Kneipenmilieu“.

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von Kappler | staedtle.de

Designhotel für das Leonhardsviertel

Unsere Ansätze, das Viertel zu beleben wurden bereits im Keim erstickt. Anders dagegen in der Gegend um das Rahaus. Hier verkauft die Stadt das Grundstück Nadlerstraße 4.

Designhotel könnte Zentrum bereichern

Schade, dass ein ähnliches Konzept für das Leonhardsviertel kein Gehör in der Stadtverwaltung findet:

"Wir befinden uns in einer Art Stadtranderholung, genauer gesagt eigentlich in der „Fröhlichen“ Stadtzentrumserholung für altstadtbegeisterte Leonisten“. Wir streifen fast jeden Tag durch diese Gegend und denken darüber nach, was man tun kann, um diesen so wichtigen Teil Stuttgarts so mitzugestalten, dass Besucher und Bewohner ein solch positives Lebensgefühl entwickeln können, wie Kinder bei einem attraktiven Sommerprogramm der Stadtranderholung. Die Aufgabenstellung ist für die jeweiligen Verantwortlichen nicht gerade unähnlich. Man muss sowohl beim Programm der Stadtranderholung als auch bei der Sanierung des Leonhardviertels immer wieder neue Ansätze und Wege finden und diese dann auch umsetzen und begehen!"

 Sie haben sicherlich die neuesten Zeitungsartikel von vergangener Woche über die Probleme mit dem Viertel im Herzen der Stadt gelesen. Da ist mal wieder sehr viel Kritik an den Verantwortlichen herauszulesen. Man wartet auf Entscheidungen der städtischen Gremien, wenigstens auf Richtungshinweise, wo die Reise hingehen soll. Die Stadt soll endlich etwas tun für das Gute und gegen das Schlechte. Was immer das ist? Wie immer das geht?!

Der Oberbürgermeister soll endlich kommen und sich kümmern! So, wie er es vor der Wahl versprochen hat. Was er aber genau machen soll, kann niemand so richtig sagen. Vielleicht einfach die Hand auflegen. Die schwäbischen Pietisten haben doch keinen Papst, vielleicht kann der OB wenigstens diese eine kleine Sache mit übernehmen?!

Wir wollen den Spieß umdrehen. Wie heißt es so schön? Frage nicht, was der Staat/die Stadt für Dich tun kann, sondern frage Dich selbst, was Du für den Staat/die Stadt tun kannst. Wir wollen etwas tun!

 Weil wir fest davon überzeugt sind, dass nur privates Engagement die Dinge hier so bewahren kann wie sich das eigentlich alle wünschen!

 Das Projekt

„Two on Weber“

sagt klar – trotz Anglizismus - aus, was wir wollen:

 

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von Kappler | staedtle.de

2. Schmuddel-Bankett am 18. July 2015

tl_files/Schmuddelbankett/2015/Hundegehen.jpgDas SCHMUDDEL-BANKETT

- Stuttgarts historisches Zentrum darf nicht vor die Hunde gehen- 

am Samstag in der Leonhardstraße war eine atmosphärisch schöne Sache mit toller Musik. 

Man lernt bei solchen Aktionen auch etwas über die Interessenlosigkeit von Nichtskönnern und Erfüllungsgehilfen, die in ihrer Rolle als Stadtpolitiker für ihre Ignoranz mit Steuergeld bezahlt werden. Kommunalpolitik ist heute ein anderes Wort für Immobiliengeschacher. Und viele in der Stadtverwaltung verwalten eine Stadt, die sie nicht kennen. 

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städtle.de | Für eine liebenswertes Städtle in der Altstadt Stuttgart