s'Städtle präsentiert Gedanken - den Leonhards-BLOG

Unzufriedenheit macht sich breit im Viertel. Manchmal auch Zufriedenheit, beispielsweise wegen unseren interessanten Bars oder Menschen, die versuchen, hier etwas voranzutreiben.

Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, Ihre Meinung kund zu tun - haben wir doch immer wieder festgestellt, daß auch die Presse genau das über das Leonhardsviertel schreibt, was die Ratsherren Ihnen erzählen und nicht wirklich danach suchen, was uns Viertelbewohner interessiert.

Na dann - schreiben Sie es einfach hier. Dazu können Sie uns gern eine email mit Ihren Anmerkungen senden oder unser Kontaktformular verwenden. 

Beiträge

von Kappler | staedtle.de

Der Drogenhandel im Städtle blüht

tl_files/BLOG/Pola_Absage_junkies.jpgWir fragen uns, warum die Polizei nichts dagegen unternimmt? Die Grünen stehen für eine humane Drogen- und Suchtpolitik, die Drogen weder verharmlost noch ideologisch verteufelt.

Wurde deshalb der Drogenhandel in der Altstadt etwa schon legalisiert? Prostitution, Menschen- und Drogenhandel ist in unserem Revier zwar illegal, aber von der Stadtverwaltung schon seit Jahrzehnten geduldet. 

Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Gibt es noch Hoffnung für das Viertel?

Das Drogen-Problem in der Altstadt verschärft sich - StZ am 07.05.2017 von Sascha Maier

Kneipe reagiert mit Galgenhumor auf Einbruch - StZ am 21.06.2017 von Sascha Maier 

Bezirksvorsteherin Kienzle nimmt Polizei in die Pflicht, StZ am 18.07.2017 von Martin Haar

von admin

Projekt St.Leonhardsvorstadt

Im Dezember 2016

Das Leonhardsviertel und Bohnenviertel werden heute als getrennt wahrgenommen. Einige Bürger wollen sie - wie einst - zur Leonhardsvorstadt wiedervereinen. Das hat sowohl historische als auch wirtschaftliche Gründe.

Aus der Presse ist zu entnehmen, dass sich hier bereits eine Bürgerinitiative aus den üblichen Verdächtigen im Viertel gebildet hat. Wie so oft in der Vergangenheit, werden die Betroffenen nicht miteingebunden.  Jetzt gibt sogar der OB Kuhn den Plänen Rückendeckung.  Aber leider blieb bisher vieles, was der erste grüne OB einer deutschen Landeshauptstadt auf den Weg gebracht hat, bislang in den Ansätzen stecken. Dabei hatte er jüngst das Viertel zur Chefsache erklärt. Aber bisher machte der OB in der Altstadt vor allem durch eine sehr zweifelhafte und unangebrachte Plakatkampagne gegen die Armutsprostitution (für welche übrigens die Stadtverwaltung in hohem Maße beigetragen hat) von sich reden.

St. Pauli könnte hier als Vorbild dienen. Dort gibt es eine klare Durchdringung von Rotlicht, Kultur und Nachtleben. Was Hamburg von Stuttgart unterscheidet ist die Legalisierung von Clubs und Bars  und nicht die Duldung mit schweigender Zustimmung der bestechlichen Behördeninstitutionen.

Mit dem Projekt wird wieder auf Zeit gespielt um sich auch in den nächsten Jahren die Kassen zu füllen.

Das Züblinparkhaus soll 2023 abgerissen werden. Was aus der Brachfläche wird, ist noch unklar. Klar ist dagegen, dass die Initiatoren der Leonhardsvorstadt das Kommende mitgestalten wollen. Inwiefern sich allerdings die Geistervorstadt Bohnenviertel mit der Amüsiermeile vereinen lassen ist doch recht fraglich. Den mediterranen Flair vom Bohnenviertel kann man beim jährlichen Strassenfest für einige Tage erleben. Ansonsten wirkt das Viertel in den Abendstunden wie ausgestorben, abgesehen von einigen sehr guten und originellen Kneipen.

Wir brauchen hier eine wirkliche Bürgerinitiative, bestehend aus den Gewerbetreibenden, Anwohnern und Häuslebesitzern der beiden Vierten. Ansonsten besteht die Gefahr der rot-grünen Chaospolitik, wie wir sie in Stuttgart im Stau jeden Tag erleben oder bald im Feinstaub ersticken.

OB gibt Leonhardsvorstadt Rückendeckung, StN vom 15.12.2016 von Sascha Maier

Stadt begrüßt Projekt Leonhardsvorstadt, StN vom 01.12.2016 von Sascha Maier

Zwei Viertel sollen wieder eins werden, StN vom 29.11.2016 von Sascha Maier

von Kappler | staedtle.de

Die Poller-Posse Teil 2

von Leo & Hardy am 2. September 2016

Die Poller-Posse, STZ am 13.08.2016 von Eva Funke

Ausschreitungen im Rotlichtviertel nehmen zu, StZ am 13.08.2016 von Eva Funke

Flüchtlinge haben im Bordell Hausverbot, StN am 31.08.2016 von Eva Funke

tl_files/Poller/Poller.jpgPolitik und Behörden versuchen seit Jahren, den Poller als Erfolg gegen die Verdrängung der Armutsprostitution zu verkaufen. Richtig ist, die Straßenprostitution ist zurückgegangen. Nicht aber die Armutsprostitution. Die "freien" Straßenmädchen werden heute für teures Geld in die Laufhäuser gesperrt, und auf der Pseudofußgängerzone tummeln sich Drogendealer, Junkies und gewaltbereite Jugendliche. Schlägereien gehören zur Tagesordnung. 

Als am Straßenrand noch die Autos parkten und die Polizei regelmäßig Patrouille fuhr, war es alles in allem friedlich auf der Leonhardsstraße. Die Straßenmädchen gehörten zum Städtlebild und aus der foufou Bar konnte man das Treiben auf der Straße beobachten. Das war spannender als jeder Hollywoodstreifen. Und wer Lust hatte, ging kurz mal selber um die Ecke... 

Der Poller, war zunächst auf ein Jahr als Versuch angelegt. Die heute noch vorherrschenden Probleme wurden bereits in einem Antrag der Gewerbetreibenden-Leonhardsviertel zur Pollerentfernung im Jahr 2014 beschrieben. Dieser Antrag wurde ignoriert, bzw. wurden die Unterzeichnenden in alter sozialistischer Manier zum Verhör in die Amtstuben am Stuttgarter Marktplatz vorgeladen.

Viele nicht milieuaffine Mieter haben das Viertel verlassen, da die Zufahrt zu den Wohnungen mit dem Poller versperrt wurde. Und auf der anderen Seite möchte die Stadt auch "normale" Mieter im Viertel ansiedeln. Wer am letzten Runden Tisch zum Leonhardsviertel anwesend war, musste mal wieder feststellen, dass sich die Stadträte mehr mit dem Pflanzen von Bäumen, als mit den Problemen im Revier auseinandersetzen. Als ob Bäume in der Innenstadt unsere Konflikte lösen. Waldheim statt Rathaus. Das wäre auf jeden Fall effizienter.

 

von admin

Das älteste Gewerbe der Welt

tl_files/Logo/Frau_schmal.jpgDas alte Gewerbe der Welt
manchen Mädchen gefällt,
doch das zu Konditionen,
die sich nicht mehr lohnen.
 
Durch die Vergnügungssteuer
wurde alles teuer,
Stuttgart hatt´ es beschlossen,
dass Freudenhäuser schlossen.
 
So, auf alle Fälle,
gibt´s weniger Bordelle.
Die Mädchen aber leiden nun,
müssen für ´s Geld jetzt noch mehr tun.
 
So verliert die Prostituierte
das Geld, das ihr gebührte,
andere sacken´s nun ein,
und das ist nicht fein!
 
Man wollte, dass ihr Leben leicht
und hat das Gegenteil erreicht.

von Kappler | staedtle.de

Stuttgart sagt Stopp - Kein Aprilscherz

25.04.2016

tl_files/aktuelles/2016/2016_NuttensindMenschen.pngEine Kampagne der Stadt Stuttgart zur Bekämpfung der Zwangs- und Armutsprostition.

Hat doch gerade Herr Kuhn und seine Partei wesentlich zur Ausbeutung der Prostituierten beigetragen:

Durch die Einführung der Vergnügungssteuer, Schließung von Bordellen und systematische Verfolgung der Straßenprostituierten hat sich die tägliche Zimmermiete von 70,-€ auf bis zu 180,- € pro Tag erhöht (Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis). Sechs von 12 Bordellen Im Leonhardsviertel wurden in den vergangenen fünf Jahren geschlossen. Die Anzahl der Prostituierten hingegen ist konstant. Für die Stadt Stuttgart ein Erfolg. Für die Prostituierten ein Desaster. 

Durch den Aktionismus der Stadt Stuttgart müssen nun täglich zusätzlich vier Freier für die Zimmermiete bedient werden. Geld, welches am Ende des Tages den Mädchen fehlt.

Anstatt die Voraussetzungen für einen fairen Umgang mit den Prostituierten zu schaffen, wird die Last auf den Schultern der Mädchen noch erhöht. 

Die Kampagne "Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution"

Freier-Kampagne: Vowinkel kritisiert unpassenden Sprachgebrauch

Konzept zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart

StN am 30.04.2016 Prostituierte fühlen sich verunglimpft, von Sascha Maier und Mathias Bury

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von Kappler | staedtle.de

Klein St. Pauli - Eine Wortklauberei (von Holger Hommel)

Reaktion von Holger Hommel auf den Besucherbeitrag von Joe Bauer auf der Städtle-Facebookseite

tl_files/BLOG/JBKomm.jpg

Die Stuttgarter Altstadt ist so etwas wie ein kleines St. Pauli! Stimmt und stimmt auch nicht. Wahrscheinlich tut es mehr nicht stimmen als stimmen. Wenn Sie den letzten Satz nicht so ganz verstehen, dann ist das kein schlechtes Zeichen. Das hängt wieder mal vom so oft zitierten Blickwinkel ab. Aber man kann es so sagen. Ja, warum denn nicht? Was ist denn da so schlimm dran? Wenn Sie auf der Königsstraße jemand anspricht und fragt sie nach so einer nächtlichen Vergnügungsmeile wie der Reeperbahn, wo würden sie ihn hinschicken? Ins Milaneo? Oder gar zu den Yuppies in die Heuss? Nein, den schicken sie ins Städtle und das ist auch gut so. Aber nicht ohne den Hinweis: "Es isch halt a bißle kloiner!" Schämen müssen wir uns deswegen nicht.

 

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von HoHo

Lyrische Betrachtungen der Stuttgarter Altstadt - von Holger Hommel

tl_files/aktuelles/2016/Fruehling.jpgVom Revierpoeten

Die vier Jahreszeiten - Frühling

 
Der Frühling kommt, der Winter geht.
Im Laufhaus Tür jetzt offen steht.
Das war an kalten Wintertagen
Ganz und gar nicht zu ertragen.
 

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städtle.de | Für eine liebenswertes Städtle in der Altstadt Stuttgart