Jakobstraße

Den Eingang zur Jakobstraße säumen gleich zwei Barockhäuser:

Das Haus an der Ecke Jakobstraße/ Leonhardstraße 1, 1769 für den Schlosser Carl Friedrich Wölfle errichtet, gilt als eines der wenigen - gut erhaltenen - Barockhäuser der Stadt.

Das Barockhaus Ecke Jakobstraße/Leonhardsplatz wurde zwischen 1750 - 1800 errichtet.

Politiker interessiert das nicht. Wirklich viel Altbausubstanz ist es nicht, aber für Stuttgarter Zentrumsverhältnisse doch beachtlich, weil es halt sonst praktisch nichts mehr so flächendeckend gibt.

Die Häuser in der Jakobstraße 2 und 4 gehören einem Stuttgarter Rechtsanwalt und sind dem Verfall freigegeben. Schade, steht doch das Haus in der Jakobstraße 2 ebenfalls auf der Liste der Kulturdenkmale. Das Handwerkerhaus wurde zwischen 1750 und 1800 erbaut. Doch kein Hausbesitzer investiert in das Viertel, solange die Stadtverwaltung keinen Plan für die Stuttgarter Altstadt vorlegt. 

Ein weiteres Barockhaus steht in der Jakobstraße 6 (1700 - 1750) und ist das Geburtshaus von Balthasar Friedrich Wilhelm Zimmermann.

Jakobstraße: Zwei Inseln im bedrückenden Milieu, ein Bericht von Sybille Neth, StN vom 25.06.2012